Scott Bradley | Politisch unkorrekte Weltraum-Abenteuer | Science-Fiction-Satire

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Mission 14

Natürliche Auslese

Von Andreas Winterer

Scott Bradley rammte den Hebel des Autopiloten auf 'Andocken', als die Kontrollen auf dem Schirm anzeigten, dass sie sich dem verschollenen Raumschiff näherten. Ja, Autopilot: Erst letzte Woche hatte er beim Einparken einen Tanklaster gerammt und sich sehr geärgert, dass er nur deswegen eine neue Tankstelle hatte suchen müssen. Und besoffen, wie er war, hatte er sich natürlich in den Betaprozoen-Nebel verirrt und dort reichlich Sex mit einigen Wannen voll protoplasmatischen Schleimes gehabt, ein Erlebnis, das er zwar nicht bereute (wir werden noch davon lesen), welches ihn aber nun beim Einparken etwas vorsichtiger werden ließ.

Die zwölf Männer und Frauen in der Mannschaftskabine hinter ihm lümmelten lustlos in ihren Pneumosesseln, fischten sich mit Zahnstochern aus bajuwarischem Holz die Reste des Astro-Schweinebratens aus den Zähnen, verdrängten dabei lieber die Erinnerung an die Angaben über Inhaltsstoffe, die sie auf den Nahrungstuben gelesen hatten, und warteten darauf, dass es losginge. Oder man ihnen wenigstens erzählte, was losginge. Oder das was anderes passierte. Irgendwas. Ein Ereignis, ein einziges nur.

Scott Bradley dagegen machte die Öde eines wochenlangen Fluges nichts aus. Er hatte schon viel öderes erlebt, und das nicht nur im Fernsehen.

Erst als die Konsolen vor ihm erwachten und das grüne Licht der Monitore Zahlenkolonnen auf sein Gesicht projizierte, erwachte Bradley aus seinem gemütslosen Starre. Wortlos stand er auf und öffnete den Schrank der Hyperkombüse, um sich einen Schluck aus der Flasche des 1000 Jahre alten Glenn Fitzmelton zu gönnen. Ein Stoff, der gemeinhin nur an Bord von Schiffen zu haben ist, die sich auf einem Himmelfahrtskommando befanden. Was aber nur er wusste, und nicht dieses nette Team von harmlosen Teenagern, das den nächsten Morgen wohl nicht mehr erleben würde. Wie üblich, dachte er, aber vielleicht zeigen diesmal einige von ihnen wenigstens ein bisschen Hirn.

Als er mit dem rechten Daumen gegen den Schraubverschluss drückte, schnellte dieser davon und schoss quer durch die Kabine. Glucker, Glucker, ahhh!

"Okay, Männer." rumpelte Scott los. "Nun die Fakten: Ihr seht das Raumschiff da? -Rülps!- Okay, das ist das erste Schiff der Eierköpfe, das sich äh, na, ein Interdimensions-Schiff, kurz gesagt."

"Die Nostro Homo!" entfuhr es Bartos McKinsey. Bartos hatte die letzten sieben Jahre wegen dreifachen Mordes im Knast von Stadlehyam III gesessen und war nun nach Jahren von Gemeinschaftsglotze, Knast-Bibliothek und politischem taz-Abo entsprechend gut im Bilde.

"Ganz recht." brummte Bradley anerkennend. Er schätzte es, wenn seine Leute sich kurz fassten.

"Aber die Nostro Homo ist seit drei Jahren ohne jede Spur verschollen!" schrillte Johanna Leeson dazwischen, auf deren Stirn noch der Barcode des Gefängnisplaneten Hilmar prangte, auf dem sie die vergangenen sieben Jahre wegen Steuerhinterziehung gesessen hatte. Sie hatte als Selbständige gearbeitet und bei einer Fachbuchquittung im Wert von 10 Galactos vergessen, die genaue ISBN-Nummer des Steuersparratgebers '1000 Tipps für unverbeamtete Kaumverdienende' anzugeben.

"So isses und so war's." bestätigte Scott knapp. "Aber nu isses ganz offensichtlich wieder da, oder?"

"Also, Commander." drängte sich ein schmächtiger, rothaariger und sommerbesprosster Typ namens Matt Huey nach vorne, hinter dessen Nickelbrille wache, blaue Augen blitzten. "Was ist unsere Mission?"

"Gemach." grinste Scott. "Eins nach dem anderen. Ihr wisst alle, warum ihr hier seid? Und kennt den Deal?"

Die Männer und Frauen musterten sich mit einer Mischung aus Angst, Verachtung und Respekt. Sie alle hatten aus verschiedenen Gründen lebenslange Gefängnisstrafen zu verbüßen, und die Teilnahme an dieser Mission war es, die ihnen ein Ticket in die Freiheit verhieß. Sofern sie überlebten, hatte der Vertrag betont.

"Klar." brummten sie im Chor.

"Also denn: Die Nostro Homo verschwand vor drei Jahren von den Schirmen der Raumstation Auriga 12, ganz so wie es geplant war. Denn die Nostro Homo sollte in neue Dimensionen vordringen, und..."

"Wozu eigentlich?" quatschte Johanna dazwischen.

"Was weiß denn ich." knirschte Scott. "Wahrscheinlich langten den Eierköpfen die drei oder vier Dimensionen nicht mehr, die wir in der ganzen Galaxis herumliegen haben."

"Und nun ist die Nostro Homo wieder aufgetaucht?" fragte Judy Verpoorten und lächelte mit einem gütigen Gesicht freundlich unter ihrem blonden Haarschopf, auf das minderjährige Jungen reihenweise reingefallen waren, und die es dann wegen gewisser chirurgischer Zwangsvorstellungen in Judys hübschen Kopf leider nicht mehr in die Pubertät geschafft hatten.

"Genau." bestätigte Bradley. "Nur rührt sich da nichts mehr an Bord. Von keinem der 144 Personen, die als wissenschaftliches Personal dabei waren, haben wir je wieder was gehört. Und deswegen gegen wir da jetzt rein und sehen nach dem Rechten. Alles Klar? Dann mal ab in die Waffenkammer und aufrödeln!"

*****

Das Bordradio dudelte gerade ein paar Knorkator-Songs in den Äther, als die zwölf bis an die Zähne bewaffneten Ex-Häftlinge und -lingInnen ihre mit Explosivgeschossen randvoll geladenen Sturmgewehre auf die geöffnete Schleuse richteten. Dahinter, im Dunkeln des kleinen Andocktunnels, wartete das geschlossene Schott der Nostro Homo auf sie, und dahinter ein möglicherweise, ja sogar ziemlich wahrscheinlich äußerst lebensbedrohliches Geheimnis.

Bradley steckte sich den Stumpen in den Mundwinkel, durchschritt den Phalanx seiner kleinen Truppe und schlenderte durch den Tunnel hindurch zum Schott und klingelte. Zweimal. Ein drittes Mal.

Nichts passierte, ganz wie er erwartet hatte.

Er winkte dem KonservoBot. Das Ungetüm, eine nach Bradleys höchsteigenen Skizzen gefertigte Version eines riesigen Dosenöffners, presste seine Schweißnasen auf das Metall und ließ seine vier Plasmaflammen auffauchen. 3,141 Minuten und eine 90-Grad-Drehung später donnerte eine kreisrunde Stahlplatte von 216 Zentimetern Durchmessern in das Innere des anderen Schiffs. Als der Schweißroboter sich wieder verdrückte, zeigte Scott auf den runden Durchgang, durch den schwüle, feuchte Luft und ein übler Fischgeruch zu ihnen herauswehte.

"Wartet ihr auf eine schriftliche Einladung? Rein mit euch!"

Matt (27 Jahre wegen der Weigerung, Gebühren an die GEZ zu zahlen, obwohl das Radio, das er besaß, ein Erbstück war und er es nie anschaltete aus Angst, es könne kaputtgehen) und Simone (Lebenslänglich wegen des Tragens eines T-Shirts mit dem Aufdruck 'Make Love, Not War') gingen als erste, und sie hatten nur wenig Zeit, das zu bereuen. Bradleys Team sah nur die Schatten huschender Tentakel, die sich extrem schnell bewegten, dann hörten sie ihre entsetzlichen Schreie, ein feuchtes Ritschen und etwas durch die Luft segeln. Nass platschend landete ein Bündel vor ihren Füßen, Matts Beine und Simones Arme waren mit ölig glitzernden Spinnweben zu einem kompakten Paket zusammengeschnürt, und Matts Augen blickten durch die zerbrochene Nickelbrille unnatürlich leicht auf Simones Innereien.

"Macht sie fertig..." röchelte er blutspuckend, bevor er verschied.

"Nichts da!" donnerte Bradley. "Cool bleiben und den Kopf be..."

"Ja! Los! Machen wir sie fertig!"

Wild um sich ballernd preschten drei der Männer vor. Explosivgeschosse pfiffen durch die Luft und schlugen in eine Handvoll von nun deutlich sichtbaren Riesenkakerlaken ein, die mit dem Sound mikrowellisierter Melonen platzten. Jacob, Peter und Tom (alles schwere Zivildienstverweigerer) wurden Kübelweise mit dem gelben Blut der fremden Lebensform übergossen und schrien sofort hell auf.

"Säure!" heulten sie, doch nur kurz, dann blubberten ihre einst recht ansehnlichen Körper wie Quallengelee durch die Gitterböden, nur die Knochen blieben darin hängen.

"Anfänger!" knirschte Bradley, der wenige Sekunden später mit seinen Kampfstiefeln über die verbliebenen Zähne und die Amalgam-Inlays latschte. "Also: Explosivgeschosse raus! Normale Magazine rein!"

"Sind Sie noch bei Trost, Bradley?" schrie Judy. "Wie sollen wir uns mit Bleiprojektilen wehren?"

"Na, von mir aus ballern Sie ruhig weiter mit Ihren Minigranaten, Madame." ätzte Bradley. "Aber heulen Sie mir hinterher nicht die Ohren voll, wenn das Abschminken etwas schwieriger wird."

Um das Gesagte zu betonen, fegte Bradley mit der Stiefelspitze ein paar der verbliebenen Zähne zusammen und beförderte sie in das Loch, das die Säure in den Boden gefressen hatte. Judy starrte in den Durchbruch, dann in den Gang, durch den sie hereingekommen waren, schließlich auf Bradley und wieder in den Tunnel des Andocksystems. Sie sagte nichts.

Jack "J.Z." Jackzon, ein unrasierter Klingone afroamerikanischer Herkunft und Wiederholungstäter, der mehrmals dabei erwischt worden war, wie er warm duschte, umfasste hart den Griff seines Flammenwerfers, bis die Knöchel weiß unter der Haut hervortraten.

"Ich geh da jetzt rein und röste das Vieh!"

"Und was soll das bringen?" schnaubte Paula 'Rote Flocke', seine kriegsbemalte Freundin, die mehrmals beim Vorwärtseinparken erwischt worden war. "Es wird Dich mit einem Schmatz wegmampfen, als wärest Du ein saftiger Toast Hawaii!"

"Halt die Klappe, blöde Schlampe! Das ist ein Job für Männer." Beifallheischend sah er sich um. "Also, Jungs, eine Runde Alien-Barbecue! Wer geht mit?"

"Du Handcremer hast doch keine Ahnung." keifte Paula.

Phil 'Beat' Takeshi, ein Bolide von einem Mann, mit Pokemon-Tätowierungen an seinen muskulösen Armen, wickelte ein breites Klebeband um seine Kalaschnikow und seinen Flammenwerfer. "Ich bin jedenfalls dabei." grunzte er ohne jede Regung im Gesicht, und ohne dabei mit seinen geschlitzten Augen von seiner Tätigkeit aufzublicken. Er stellte sich dabei vor, er würde all die Politessen einwickeln, die ihm die lebenslänglichen Strafzettel für falsches Parken (meist zehn Zentimeter zu wenig Abstand zu den Zebrastreifen in 30er-Zonen) ausgestellt hatten.

Bradley sah schweigend zu, wie auch die anderen Männer sich grimmig zunickten. Dabei reinigte er mit der Zunge seine Zähne, wobei er verächtlich schmatzte.

Dann stürzte Jackzon los, gefolgt von den anderen. Nur Judy zögerte, sah wieder kurz zum blutverschmierten Gang, durch den sie hereingekommen waren, ging dann aber mit, als Bradley eine Hand aus der Hosentasche nahm und ihr ein herzliches "Nach Ihnen, Madame." zulächelte.

*****

Es stank penetrant nach verfaulendem Fisch. Jackzon blinzelte, als Schweiß in seine Augen perlte, mit denen er vergebens in die Dunkelheit spähte. Seine Pupillen weiteten sich kurz, als ein zwei Meter langer Fangarm seinen Hals umschlang, und er schrie umso länger, als sich handtellergroße Saugnäpfe mit rasierklingenscharfen Reißzähnen in sein Fleisch schlugen. Die übrigen hörten ein scharf schlürfendes Geräusch, dann fiel Jackzons Uniform leer zu Boden.

Phil drehte durch, leerte wild um sich selbst kreisend sein Magazin auf die Wände, so dass wieder Säure durch den Raum spritze, hechte aber geschickt unter den gelben Fontänen hinweg, rollte geschmeidig ab und kam gerade wieder auf die Füße, als eine mit sechs scharfen Krallen bewehrte Klaue ihn der Länge nach erwischte. Wie ein Ei im Eierschneider fiel er in sieben Streifen auseinander.

Eine Energiewaffe brummte auf. Bartos schwang das Laserschwert, sprang vor und hieb die riesige Klaue in zwei Teile. Beide fauchten unbeeindruckt und stürzten sich auf ihn und Paula. Ein paar reißende Geräusche später fanden sich die beiden Ex-Häftlinge an der Decke verteilt wieder, während Andy (3mal lebenslänglich wegen Benutzung eines Modems ohne Postzulassung) und Johanna die Klauen mit einem Desintegrator wegstrahlten.

"Darauf hättet ihr auch früher kommen können." maulte Bradley.

Da plötzlich wurde es sehr still. Kein schleimiges Monster zeigte sich mehr, nichts war mehr zu hören, abgesehen vom nassen Tropfen im unregelmäßigen 7/9-Takt, mit dem das verspritzte Blut der unglücklichen Voreiligen von der Decke tropfte, nur gelegentlich unterbrochen von noch nässeren Flatschern, wenn sich größere Hirnfetzen von der Decke lösten und in die knöcheltiefen Blutlachen plumpsten.

Ansonsten war es schwül, stickig und still. Johanna, Andy und Judy schlichen wie auf Zehenspitzen durch die Konstruktion, die Gewehre im Anschlag. Nichts rührte sich. Selbst Scott verbiss sich das Pfeifen einer kleinen Melodie.

"Okay, sie ziehen sich zurück." vermutete Jemand.

"Blödsinn." rumpelte Bradley, der sich nun seine Fingernägel feilte. "Die tarnen sich nur besser. Passt lieber auf und konzentriert euch auf schnelle Schüsse statt auf vorschnelle Schlüsse!"

"Hier ist ne seltsame Luke" berichtete Andy wahrheitsgemäß, und steckte neugierig seinen Kopf in einen Trichter, der sich direkt in der Wand zu befinden schien. Schnell machte es SCHNAPP, und Andy fühlte sich nur noch unter der Gürtellinie wohl, darüber war er eher abwesend.

Johanna wollte ihm zu Hilfe eilen, wurde dann aber von einem ganz ähnlichen Trichter am Boden verschlungen. Der rülpste kurz, spuckte dann einen Haufen polierter Knochen aus und schwieg wieder - anders als der Trichter an der Wand, durch den sie dumpf jemanden rufen hörten.

"Greenhorns!", donnerte Bradley und setzte sich endlich in Bewegung, hüpfte elegant über das gefräßige Maul am Boden, glitt behände zum Rachen an der Wand und rammte sein Messer in den tödlichen Trichter.

Sobald sich seine Muskeln spannten, sprangen die Stofffetzen streifenweise von den Ärmeln seines Moshammer-Militärjacketts. Metallspäne splitterten in kleinen Spiralen von der Klinge, als Bradley das Messer hin und her riss und damit den Trichtermund gewaltsam öffnete. Schließlich klemmte er seinen Flachmann zwischen die unheimlichen Lippen des Aliens, und rief in die Mundhöhle des Monsters hinein.

"Andy!"

"Commander Bradley!" röchelte eine hallende Stimme, "Verschwenden Sie keine Kugel an mich, die Magensäure wird mich ohnehin jeden Augenblick..."

"Schnauze!" donnerte Bradley. "Hilfe ist unterwegs!"

Mit diese Worten ließ er einen Sixpack Handgranaten in die Öffnung gleiten, die verzweifelt versuchte, seinen Flachmann aus molekularverstärktem Titaniplast zu zerbeißen. Dann rammte er den Kolben seines Gewehrs gegen die Flasche, so dass der Trichter endlich zuschnappen konnte und dabei auch den halben Gewehrkolben verschlang.

Bradley wartete, bis ein dumpfer Schlag ertönte und Rauch durch die Ritzen des fremdartigen Schnabels sickerte. Als er sich befriedigt umdrehte, hatte Judy ihren Blaster auf ihn gerichtet.

*****

"Okay, Bradley, wissen Sie was: vergnügen Sie sich doch weiter mit den netten Glibberkerlen hier. - Ich verdrück mich einstweilen!"

Vorsichtig schritt sie rückwärts auf den Eingang zu, durch den sie gekommen waren.

"Sind Sie sicher?" fragte Bradley gelassen.

"Ich bin vor allem nicht blöde." lächelte Judy, kaum weniger gelassen. "Bye-bye, Bradley."

Dann drehte sie sich um und rannte durch die Korridore zurück zum Schiff, mit dem sie gekommen waren. Bradley hörte das Knirschen in der Metallkonstruktion, als sie abdockte, dann sah er durch die blutverschmierten Fensterscheiben die Triebwerke auflodern und das Raumgefährt langsam im Dunkel des Alls verschwinden.

*****

Mit einem kleinen Laser-Cutter entfernte Scott die Kuppe einer Corona, während er über die rot eingefärbten Böden des angeblichen Forschungsraumers auf die Schiffsbar zuschlenderte. Dort warf er eine Münze in die Jukebox, wählte 'Jazz from Hell' von Zappa und ließ sich auf einen Barhocker gleiten.

"Einen doppelten."

Das Alien hinter der Theke, ein drei Meter hohes Ungetüm mit eiförmigem, schwarz-metallisch glänzenden Schädel und einem ausfahrbaren Mehrfachgebiss, zischte freundlich und griff nach den entsprechenden Flaschen.

Neben Bradley glibberte eine Fünf-Zentner-Molluske auf den Barstuhl.

"Für mich auch." blubberte es. Dann formte es ein grinsendes Gesicht aus. "Das ist doch jedes Mal ein Heidenspaß." feixte das Ungetüm. "Wie sich die Idioten alle ins Verderben stürzen."

"Ja." grinste Bradley zurück und dampfte einige Wolken in die Trichter an der Decke. "Bloß die Ausbeute wird von Jahr zu Jahr schlechter."

Der Blob nickte, fast traurig.

"Du hast gut reden. Von meinen Leuten hat kein einziger daran gedacht, einfach abzuhauen."

 

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